Im Rückblick klingt das wie ein perfekter Plan: Im Juni für ein paar Tage nach Schweden fahren, im See schwimmen, die langen Tage genießen und zwischendurch im Studio vor laufender Kamera mit netten Menschen über das reden, was mich wirklich umtreibt. Fußball. Wissenschaft. Medien.
Dieser Plan ist zwar nicht ganz aufgegangen, weil eine höhere Macht verhindert hat, dass Martin Ruthenberg vom heimischen Flughafen abheben konnte, aber die beiden anderen Interviews haben alles gehalten, was ich mir vorher versprochen hatte – und bei Thomas Berthold sogar etwas geliefert, worauf sich kein Mensch vorbereiten kann. Eigenurintherapie zum Beispiel.
Das Gespräch mit Heike Egner ist inzwiwschen auch online. Nach Patrik Baab folgen noch vier Interviews aus der Herbst-Staffel. Drei Ärzte (Gerd Reuther, Andreas Sönnichsen, Paul Brandenburg) und einmal die DDR (Wilhelm Domke-Schulz). Dann ist erstmal Schluss.
Weitere Interviews aus der Reihe „Apolut im Gespräch"
Matthias Burchardt: Pisa und die Jugend
Bernd Fleischmann: Wärmer ist besser
Ernst Wolff: Der digital-finanzielle Komplex
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Ansgar Schneider: 9/11 – immer noch
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Alexander Christ: Versagen der Justiz
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Martin Michaelis: Kirche und Corona
Raymond Unger: Trauma-Gesellschaft
Ulrike Guerot: Macht – dunkel und hell