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Interview | 21.01.2023
9/11 – immer noch
Ansgar Schneider erklärt in einem Apolut-Gespräch, warum die offizielle Geschichte des 11. September nicht zu dem passt, was die Naturwissenschaft weiß.
Text: Michael Meyen
 
 

Dass einmal geschnitten werden musste, sieht man in diesem Video nicht. Ich hatte Ansgar Schneider gefragt, wie die Aufklärungskampagne aussehen würde, für die er in seinem Buch sechs Millionen Euro pro Jahr veranschlagt hat (Schneider/Kolenda 2021: 156). Bei der Aufzeichnung kamen wir kurz ins Stolpern, weil es plötzlich in die Mathematik ging, die Disziplin, in der Schneider promoviert hat. Die sechs Millionen, sagt er im Video, seien mehr oder weniger aus der Luft gegriffen. Ein Zehntausendstel des US-Geheimdienstbudgets von 2020. Es ging kurz hin und her, bis wir diese Ausgangssumme hatten. Das verträgt sich nicht mit der Mathematiker-Ehre. Schnitt.

Ich erzähle diese Geschichte, weil das Thema natürlich nach Drehschluss noch einmal aufgegriffen wurde und wir hier einen Schritt weiterkamen als in der Version, die jetzt bei Apolut zu sehen ist. Sechs Millionen Euro: Für eine PR-Kampagne ist das eigentlich nichts. Jeder Corona-Hashtag hatte mehr Steuermittel im Hintergrund. Schneiders Auflösung: Viel Geld braucht nur der, der an der Wahrheit vorbeiredet oder sie gar verschleiern will. Wenn man dagegen die Tatsachen auf seiner Seite hat, reicht eine einzige Botschaft.

WTC7, zum Beispiel. Man muss dafür kein Physiker sein wie Ansgar Schneider, es schadet aber auch nicht, wie das Video zeigt. Schneider ist ein Naturwissenschaftler, wie er im Buche steht. Ein Forscher, der darunter leidet, wie die Aufklärung der Anschläge bekämpft wird. Wir sprechen über Wissenschaft und Propaganda und damit auch über die eigentlichen Verschwörungstheoretiker.

Literatur

Ansgar Schneider, Klaus-Dieter Kolenda: Generation 9/11. Die verhinderte Aufklärung des 11. September im Zeitalter der Desinformation. Mit einem Vorwort von Dirk Pohlmann. Frankfurt/Main: fifty-fifty 2021

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Bildquellen: apolut.net