Wer einen Anlaufpunkt für Begegnung sucht, jenseits der Echokammern des Mainstreams, wer den Stachel im Fleisch der Gewissheiten nicht ignorieren will – der sollte den Hof von Ursula Macht in der Uckermark auf dem Schirm haben. Den Permakultur- und Selbstversorgerhof kenne ich seit ein paar Jahren – von Hof-Festen, Konzerten und Ausstellungen. Persönlich gesprochen habe ich Ursula Macht zum ersten Mal im Mai 2026 anlässlich des Konzerts von Corinna Gehre. Da hat sie mir so viel erzählt, dass ich vorgeschlagen habe: Komm, wir treffen uns noch einmal, zu einem Interview.
Ursula Macht ist 1954 geboren, aufgewachsen in der DDR. Früh übt sie den Widerspruch – gegen einen vorgezeichneten Lebensweg, gegen Bürokratie und Engstirnigkeit. Sie arbeitet als Kranfahrerin, absolviert in Berlin und Bratislava ein Studium der slowakischen Sprache und Literatur und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Karriere als Mitarbeiterin der Akademie der Wissenschaften der DDR endet 1990 mit der „Wende“. Mit zwei Kindern im Gepäck beginnt nun das bundesdeutsche Leben, das zunächst ins Arbeitsamt führt und später auf eine ABM-Stelle. Schließlich wird Ursula Macht Kulturamtsleiterin in Berlin, nach einem Kampf gegen Windmühlen folgen die Selbständigkeit und Hartz IV. Und es wächst die fast vergessene Sehnsucht nach Dorf, Gemeinschaft und Natur. Sie findet den Artemis-Hof in Flieth, der heute wie der Garten Eden wirkt und damals zwar saniert, aber verwahrlost war. Ursula Macht packt an und baut auf: einen Hof, ein Gemeinschaftsprojekt, einen Kulturort. Aber auch das Paradies birgt seine Tücken.

Als Kind war ich eine Leseratte. Ich wollte immer mit Tieren und Büchern leben, aber ein Tier habe ich erst spät bekommen. Erinnern kann ich mich an Trümmerfelder, die es damals ja noch gab, an die wilde Natur dazwischen, das Kraut. Ich wirkte wohl ziemlich arrogant, war viel allein und hatte meist nur Erwachsene als Gesprächspartner. Ich habe mich viel mit Sprachen beschäftigt, Lateinamerika hat mich interessiert. Mir wurde immer gesagt: Du wirst mal Dolmetscher. Ich bin dann nach Halle gegangen an die Arbeiter- und Bauernfakultät, dort wollte ich Abitur machen, mich für ein Auslandsstudium vorbereiten. Aber das hat nicht geklappt.
Es war eine Krise. Ich bekam gesundheitliche Probleme und war ein halbes Jahr krank. Die Konkurrenz untereinander machte mir zu schaffen. Irgendwann wollte ich nur weg, weit weg auch von zu Hause. Ich wollte mir beweisen, dass ich ein Recht habe, am Leben zu sein. Deshalb bin ich nach Rostock-Warnemünde gefahren, zur Warnowwerft, habe dort gefragt: Was bildet ihr aus? Kranfahrer für Kabelkran, haben sie gesagt, aber es gab keinen Internatsplatz. Da bin ich zum Dieselmotorenwerk in Rostock, die brauchten auch Kranfahrer, allerdings für Brückenkräne. Da habe ich dann angefangen; wir waren fast alles Frauen. Und neben der Arbeit habe ich an der Volkshochschule Abitur gemacht. Eine Kollegin hat mit mir über lange Zeit die Schicht getauscht, sonst wäre das gar nicht gegangen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, ich mache zu wenig, es muss noch mehr sein. Und ich wollte Lateinamerikanistik studieren. Der Putsch in Chile 1973 hat das nochmal verstärkt, wir haben Plakate gebastelt und solche Sachen. Ich habe dann auch Chilenen kennengelernt, als die ins Exil mussten und viele in die DDR gekommen sind. Das hat sich dann in Berlin fortgesetzt.
Ich war inzwischen verheiratet, hatte meine Tochter bekommen. Weil es für uns in Rostock keine Wohnung gab, sind wir nach Berlin gezogen, dort hatten wir in Pankow-Rosenthal eine Ausbauwohnung ergattert. Eigentlich waren es zwei zusammengelegte, die ich selbst ausgebaut habe. Mein Mann war zu dieser Zeit bei der Armee. Badewanne, Verbundfenster und so weiter – habe ich alles besorgt. Meine Tochter musste ich wegen der Schichtarbeit in die Wochenkrippe geben. Gearbeitet habe ich bei Bergmann-Borsig, wieder als Kranfahrerin, mein Mann war vor der Armee dort Schlosser. Aber irgendwann kam die Scheidung. Ich hatte einen nervösen Erschöpfungszustand. Machen, machen, machen – typisch für Frauen.
Kurz gesagt: Mir fehlte Vitamin B, also Beziehungen. Ich bekam eine Einladung in die Slawistik, slowakische Sprache und Literatur habe ich dann studiert. Aber das war keine schlechte Wahl, es hat sich für mich gut angefühlt und ich habe tolle Leute kennengelernt. Ich war für ein Jahr in der Slowakei, ich fand es dort locker und interessant. In die slowakische Lyrik habe ich mich richtig verliebt, sie war Gegenstand meiner Dissertation an der Humboldt-Uni.
Naja, von außen betrachtet vielleicht. Aber in diesem Universitätsbetrieb habe ich lernen müssen, was Bürokratie und Verwaltungslogik bedeuten. Was sie anrichten. Heute denke ich, dass wir uns nur selbst verwalten können. Damals habe ich meinen Sohn bekommen, sein Vater ist noch während der Schwangerschaft abgehauen. Es war ein Hin und Her, bis ich die Möglichkeit für eine Teilaspirantur bekommen habe. Die Dissertation habe ich dann mit Eins gemacht. Am Zentralinstitut für Literaturgeschichte, das gehörte zur Akademie der Wissenschaften der DDR, habe ich an meiner Habilitation gesessen. Das war 1990. Nach der Wiedervereinigung wurden wir „abgewickelt“.
Zunächst ging es zum Arbeitsamt, mit 35. Die haben mich als überqualifiziert angesehen. Irgendwann habe ich eine ABM-Stelle bekommen im Anne-Frank-Zentrum und die Anerkennung als vereidigte Dolmetscherin. Später wurde in Berlin-Hohenschönhausen ein Kulturamtsleiter gesucht, ich habe mich beworben und der Stadtrat hat mich genommen. Aber das habe ich aber nur zweieinhalb Jahre gemacht.
Ich hatte einen Zwölf- oder Vierzehnstundentag, habe auch in den Nächten gearbeitet. Es ging um den Verkauf des Mies-van-der-Rohe-Hauses, um die Umsetzung von Stellen, Mitarbeiter sollten runtergestuft werden, quasi auf „Botenstellen“. Irgendwie habe ich auf allen Hochzeiten getanzt, war in allen möglichen Ausschüssen. Ich wollte das retten, was zur Wende entstanden war. Ich bin mir vorgekommen wie ein Papierknäuel vor der Kehrmaschine. Mir wurde klar, dass wir auf niedrigstem Niveau mit dem Westen vereinigt werden. Dass es genau darum ging. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen, also „Diebchen“, hat einen Raubzug durch Berlin veranstaltet. Privatisieren, was das Zeug hält, plattmachen. Für Jugendliche gab es keine kulturellen oder inhaltlichen Angebote, es wurde nur umgesetzt, was sie haben wollten. Und so entstanden überall die Skinhead- und Neonazi-Clubs.
Bild: Mauerabriss, Juni 1990: DDR-Premier Lothar de Maiziere (rechts) und der Westberliner CDU-Chef Eberhard Diepken (links) in der Nähe von Checkpoint Charlie (Bundesarchiv, Bild 183-1990-0615-016, Bernd Settnik, CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE)
Um die Kinder hatte ich richtig Angst. Alles drehte sich um Techno und Fußball. Mein Sohn war viel allein zu Hause, es kam zu Schulwechseln und irgendwelchen Schulprojekten. Aber es wurde jedes Mal nur schlechter. Zigaretten, Pornos, das ganze Programm. Ich habe mich hilflos und machtlos gefühlt. Die Kinder sagten mir: Irgendwas stimmt hier nicht, warum gehst du arbeiten, Geld kann man auch anders machen.
Ja, erstmal einen Aufhebungsvertrag. Ich bin einfach kein Verwaltungsmensch. Ich habe mich selbständig gemacht, war alles Mögliche: Staubsaugervertreter, Hausierer. Habe Post ausgetragen. Geld hatte ich trotzdem zu wenig, aber zum Amt wollte ich nicht. Dann habe ich die Deutsch-Slowakische-Gesellschaft gegründet und Vorträge vor Wirtschaftsvereinen gehalten, Künstler angeheuert, Veranstaltungen zur Slowakei organisiert – alles ich alleine. Die Leute waren zwar neugierig, aber was Tragfähiges hat sich daraus nicht ergeben.
Heute denke ich: Wir haben uns damals verführen lassen. Uns abbringen lassen von dem, was wir selbst wollten. Die Treuhand war eine verbrecherische Organisation, die uns die Heimat unter dem Arsch weg verkauft hat. Platzeck hat 2012 als Ministerpräsident für fast vier Millionen Euro dem Bund die größten Brandenburger Seen abgekauft, damit sie nicht in Privathand kommen. Sonst wären da heute Zäune drum. Er hat den Anfang gemacht, später wurden viele weitere Seen durch Rückkauf für die Allgemeinheit gerettet. Wir brauchen keinen, der uns sagt, was wir machen sollen. Parteien haben heute keinen Sinn mehr, da werden lauter U-Boote eingeschleust, wenn was Neues entsteht. Wie beim BSW. Und Wahlen bringen nichts. Deshalb habe ich auch Wahlzettel einfach durchgekreuzt, es gibt nichts zu wählen. Momentan wird das PCK in Schwedt kaputtgemacht, dann ist die Region hier tot. Dann wählen noch mehr die AfD. Das Wichtigste ist die Geopolitik, die ist der Schlüssel für alles.
Irgendwann kam die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Gruppe, nach Dorf. Die Stadt, so eine wie Berlin, ist ja eigentlich kein Ort zum Leben – zu viele Steine, zu viele Menschen, die Leute haben keine wirklichen Wurzeln. Ich fing an zu suchen. Ein Kumpel hat mir den Tipp gegeben: Guck doch mal nach einem Bauernhof zur Miete. Im Internet habe ich genau drei Angebote gefunden. Himmelblau mit Himbeersauce – so war der Himmel, als ich zum ersten Mal in die Uckermark gefahren bin. Als ich ankam, hatte ich das Gefühl, aus meinen Füßen würden Wurzeln in den Boden schießen. Ich dachte: Offenbar habe ich was zu tun mit dem Hof. Und dass, obwohl hier alles vermüllt war und verdreckt, verbaut. Ursprünglich war das mal ein Vier-Seiten-Hof. Ich bin im Dunkeln mit der Taschenlampe rumgelaufen, um mir alles anzugucken.
Bild: Der Artemis-Hof heute, eine grüne Oase.
Tja, als der Mietvertrag unterschrieben war, sind zwei Mitstreiter abgesprungen. Aber ich hatte meinen alten Mietvertrag in Berlin schon gekündigt. Ich wusste: Allein schaffe ich das nicht. Ich musste mir also neue Mithelfer suchen, ich wollte ja was Gemeinnütziges schaffen, ein Projekt für eine Gemeinschaft. Das Anwesen ist seit 1740 im Familienbesitz und der Vermieter hatte den Wunsch, dass es als bäuerlicher Betrieb erhalten bleibt. Der Vormieter war einfach abgehauen, die Gebäude standen lange leer, es gab keine Zäune außen. Außerdem hatte der Vormieter lauter Bäume gefällt, da habe ich erst mal neue gepflanzt und den Wein wiederbelebt. Im Mietvertrag steht jetzt: Bäume dürfen nicht gefällt werden. Ich wollte Vertrauen aufbauen zum Vermieter, deswegen habe ich die alten Möbel, die noch von seinem Opa da waren, vom Speicher geholt. Als die Vermieterfamilie 2010 hier war, hatten sie feuchte Augen, als sie das gesehen haben. Ich habe Mails über Mails geschrieben und alles dokumentiert, meine Vorschläge wurden fast immer genehmigt.
Doch. Vor der Arbeit auf dem Hof hatte ich keine Angst. Aber Existenzangst wegen der ganzen Kosten. Ich hatte dann sogar Mietschulden, hatte Hartz IV. Meine Angst war: Entweder schmeißt mich der Vermieter raus oder das Jobcenter. Die Lösung war, dass wir einen Verein gegründet haben, ich habe tatsächlich die sieben Leute dafür gefunden. Dann habe ich meinen Mietvertrag gekündigt und der Verein hat ihn neu abgeschlossen. Ich bin dem Vermieter absolut dankbar, dass er das mitgemacht hat. Das ist wirklich eine ehrliche Haut aus dem Rheinland, aus einer katholischen Familie. Sie kommen oft vorbei, die Bindung besteht weiter hierher. Wir haben eigentlich eine familiäre Beziehung.
Spiritualität. Die Verbindung mit Tieren und mit der Natur. Ich habe schamanische Verbindungsrituale – die indigene Weisheit hilft. Letztendlich gibt es in allen Kulturen die gleichen Archetypen, das verbindet uns alle. Es heißt ja in diesem Indianer-Gleichnis von den zwei Wölfen: Welchen Wolf fütterst du? Die Angst darfst du nicht füttern, sondern das, was dich rausbringt aus der Opferrolle.
Ich hatte hier zwei Mädchen aus der Waldorfschule im Praktikum. Die waren klar im Kopf. Die haben die Corona-Zeit jedenfalls nicht dazu genutzt, um zu daddeln, die konnten was. Ich hoffe auf die kleinen Sachen, auf Vernetzung – auf horizontale Vernetzung. Selbst im Hochhaus geht das, ein Hochhaus ist ja auch ein Dorf. Unsere wilde Natur wird uns überleben lassen, wir müssen sie nur aufwecken. Nur die profitgetriebene Wirtschaft braucht ständiges Wachstum, für uns als Menschen reicht aber die einfache Reproduktion. Ich setze auf Gemeinwohl-Ökonomie, auf Kreislaufwirtschaft – die Natur hat keine Abfälle. Wie sagt man: Das Neue ist schon da, das Alte macht nur viel Lärm beim Sterben. Die Leute haben Angst, vor allem Möglichen. Aber wir müssen Mut machen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, Mutter Erde schenkt uns Lebensmittel. Wenn wir einen Garten haben, können wir einfach das anbauen, was wir brauchen. Das uralte Wissen hilft uns, rettet uns. Die indigenen Völker sind meine Hoffnung. Die natürlichen Abläufe des Lebens lassen sich nicht zerstören, auch nicht durch KI. Wir müssen die Werkzeuge nur aus den Händen der Verbrecher nehmen. Meine Hoffnung ist, dass es noch eine Umkehr gibt. Dass die Richtigen sich finden werden.
Bild: Limonade, selbst gemacht.
Naja, ein unkomplizierter Mensch war ich nie. Leute, die mir gefallen haben, habe ich wahrscheinlich totgequatscht. Arbeit gibt es jede Menge, da müssen alle anpacken. Es funktioniert nicht, wenn ich die Arbeit mache und der Rest sich die Rosinen rauspickt, sich das Leben schönmacht. Das hatte ich leider auch schon – und dann ist es in die Brüche gegangen. Das war eine Lernaufgabe für mich: Dass ich das sagen und thematisieren muss, nicht in mich reinfresse. Es funktioniert nur als Verantwortungsgemeinschaft. Die haben wir jetzt. Momentan lebe ich hier zusammen mit meinem Sohn und mit Chris. Man muss nachsichtig sein miteinander, liebevoll miteinander umgehen.
Also am Anfang war es katastrophal, es wird aber langsam besser. Was ich total unterschätzt habe, sind die Machtstrukturen, die unsichtbare Hierarchie, die es auch in einem Dorf gibt. Unser Hof ist ja in allem eine Alternative, da fühlen sich andere schnell bedroht. Aber mittlerweile gibt es viele neue Leute hier, die anders ticken. Da ändert sich was. Das, was in Jahrzehnten festgefügt war, bricht langsam auf.
Ja, kann man so sagen. Aber nur, weil er mein Nachbar ist, er wohnt quasi in Sichtweite. Bei mir auf dem Hof war er noch nicht. Aber lassen wir das lieber …
Der Vorteil eines Dorfes ist ja: Du weißt irgendwann, wer was ist und tut, wer welche Strippen zieht. Wenn mir was nicht passt, dann wehre ich mich. Man muss das nicht alles hinnehmen, notfalls gründe ich mit anderen eine Bürgerinitiative. Wir waren da schon ziemlich erfolgreich, zum Beispiel mit der Bürgerinitiative Eulengrund, als es hier um unzählige Biogasanlagen ging oder um das Zuschütten von Söllen auf den Feldern. Es darf nicht großflächig die Natur zerstört werden. Im Großen ist es schwieriger, den Vorhang wegzuziehen. Aber die Leute müssen das machen und selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen.
Bild: Aquarelle von Ramona Bühner in der Garage.
Ich suche die schrägen Vögel. Hier ist der Platz dafür. Leute, die was zu sagen und gleichzeitig Qualität haben. Vergangene Woche hatten wir Saison-Eröffnung auf dem Hof, da kamen 50 bis 60 Leute. Wir hatten den international bekannten Puppenspieler Peter Waschinsky zu Gast mit einem 20er-Jahre-Programm. Es gibt verschiedenen Konzerte im Sommer, zum Beispiel mit Micha Seidel, bekannt durch die YouTube-Videos „Biertrinken mit …“, oder mit dem Jugendorchester KALIT. In der Garage ist momentan eine Ausstellung mit Aquarell-Malerei von Ramona Bühner. Ansonsten sammle ich – das, was andere wegschmeißen. Und ich gestalte damit was Neues. Gestalten kann ich.
Das ist das Symbol der slowakischen Freiwilligen-Bewegung, es stammt von Miroslav Cipár. Ein renommierter slowakischer Graphiker, Maler und Bildhauer. International bekannt. Er ist 2021 verstorben. Bei mir im Salon hängen ein paar Grafiken und Bilder von ihm. Mein Lieblingsbild ist das mit dem Grünen Reiter – oder der Grünen Reiterin, besser gesagt (lacht). Er hat zu mir gesagt: Das bist du!
Bild: Die grüne Reiterin von Miroslav Cipár.
Der Hof ist mein Lebenswerk. Ich wünsche mir, dass er erhalten bleibt. Dass kein Investor irgendwann alles platt macht.
Simone Köhler befindet sich nach 34 Jahren in der Berliner Justiz nun in Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin. Sie hat am Kompaktkurs Journalismus an der Freien Medienakademie teilgenommen.
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